It’s more fun in the Philippines…

7.107 Inseln und nur 3,5 Wochen Zeit. Die Planung des diesjährigen Urlaubs hat mich dann doch ein wenig Verzweifeln lassen. So viele Möglichkeiten und so wenig Zeit!
Und so habe ich dann doch erst 5 Tage vor Abflug nach Manila entschieden, in Dumaguete anzufangen, einen Tag vor Abreise noch kurz eine Unterkunft für den ersten Tag gebucht…und dann haben wir es einfach laufen lassen…

Die Anreise war ein wenig mühsam. Sind es von Shanghai nach Manila nur lässige 4 Stunden und weiter nach Dumaguete 1,5 Stunden, so wird das ganze Vorhaben doch etwas unentspannt, wenn Manila nachts entscheidet, dass die Runway gewartet werden muss und wir mit 4-stündiger Verspätung erst in Shanghai loskonnten. Ich brauch es nicht zu erwähnen…der Anschlussflug nach Dumaguete war natuerlich weg. Und wessen Schuld war es? Unsere, denn wir waren ja nicht pünktlich am Gate. Ist klar! Also kurzerhand ein neues Ticket kaufen müssen.

Mit leerem Geldbeutel haben wir dann erst einmal alle ATMs an Manilas Flughafen abgeklappert…ATM 21 von der Citibank hat uns dann Geld gegeben… ohne Worte. Das Spiel haben wir im Verlauf der 3,5 Wochen dann aber auch öfter gespielt.

 

Und hier waren wir:

Dumaguete/ Negros (Visayas)
Wir müssen gestehen, von Negros haben wir nichts gesehen, ausser den Weg vom Flughafen nach Zamboanguita und zur Fähre nach Dumaguete.

Unser Highlight:

  • 3 Tauchgänge vor Apo Island. Hier kommt jeder Schildkröten-Fan auf seine Kosten.

 

Mit der Fähre ging es dann nach Siquijor. Seelenverkäufer machen eine 3,5-stündige Überfahrt fast unerträglich. Der Seegang war nicht schlecht. Die Tüte schräg vor mir wurde befüllt und weil kein WC hat sich die Dame 3 Reihen vor mir einfach in die Ecke gesetzt. Für ein zartes Gemüt wie mich, war das ein wenig too much.

Siquijor (Visayas)
Siquijor ist die kleinste der Inselprovinzen in den Visayas, die man in ca. 80 km locker lässig an einem Tag umrunden kann.
Die Spanier bezeichneten sie als Isla del Fuego (Insel des Feuers) und für viele Filipinos ist sie heute noch eine mystische Insel voller Hexen und übernatürlicher Phänomene. Unter den Filipinos ist Siquijor ebenso für seine Heiler mit wundersamen Kräften berühmt.

Unsere Highlights:

  • Mit dem Scooter die Insel erobern. Mehr als 300 km haben wir zurückgelegt und jeden noch so entlegenen Winkel angefahren. Dabei haben wir dann auch Johannes von Aventura kennen gelernt. Wer in San Juan übernachten will oder ein bisschen auf Tour möchte, der ist bei Johannes bestens aufgehoben.
  • Besuch bei einer Heilerin in den Bergen, die kurzerhand meine bösen Geister ausgeräuchert hat. Ob es wirklich nachhaltig war…man weiß es nicht.
  • Cock Fight in der Arena von Maria
  • Butterfly Garden von Dante
  • Schweinespiesschen im Black Belt am Ortseingang von San Juan. Total lecker und für 7 Pesos das Stück mehr als günstig. Lecker war es auch im Fuego und im Baha Bay.

Wo lohnt es sich zu übernachten?
Siquijor ist so klein, dass man eigentlich mit einer Homebase locker die ganze Insel abgrasen kann. Wir waren im Islandia Beach Resort. Leckeres Frühstück, schöner Strand und wir die einzigen Gäste!

 

Mit Oceanjet ging es via Dumaguete nach Tagbilaran/ Bohol. Wow, diese Fähre war um Längen besser! Nur, die Klimaanalage war zu kalt!

Bohol (Visayas)
Bohol ist die zehntgrößte Insel der Philippinen. Die Insel ist durchweg hügelig und mit Kalkstein bedeckt. Am Rand der Insel gibt es mittelgebirgsähnliche Bergzüge. Das gesamte Innere ist ein großes Plateau. Das Mallorca Bohols – Panglao – haben wir direkt links liegen lassen und uns in abgelegenere Gebiete begeben. Und das hat sich gelohnt.

Unsere Highlights:

  • Mit dem Kayak zu den Glühwürmchen. Die Firefly-Tour von KayakAsia ist nicht gerade billig, aber es lohnt sich! Bitte fahrt nicht mit den günstigen Motorboot-Anbietern zu den Glühwürmchen…sonst gibt es bald keine mehr.
  • Im Dschungel von Loboc in den Nuts Huts übernachten. Das ist der ideale Ausgangspunkt um per Scooter den Tarsier Sanctuary zu besuchen und zu den Chocolate Hills zu fahren und sich überhaupt komplett zu verfahren. Über 200 km haben wir hier an 3 Tagen zurück gelegt. Sind nass geworden, haben kleine Fischerdörfchen besucht und wunderschöne Reisterassen gesehen. Von den Ausblicken mag ich gar nicht erst reden.
  • Tauchen bei AndadiversEnjoy…ich sag nur Makro, Makro, Makro…Vielfalt, Farben…ich will da sofort wieder hin.
  • Lamanoc Island
  • Leckeres Lechon Manok am Marktplatz von Anda geniessen. Und natuerlich mit Tanduay nachspülen.

Wo lohnt es sich zu übernachten?

  • Nuts Huts in Loboc. Einfach, aber alles da, was man oder frau braucht. Das Essen und insbesondere das Frühstück war megalecker und mal was anderes, als immer nur Ei und Brot. Gut zu Fuß muss man hingegen sein, denn von der Strasse zur Rezeption sind es bestimmt 200 Stufen und nochmal so viel bis zu den Huts.
  • Old Castle in Anda. Nur 3 Zimmer, direkt am public beach, mit Familienanschluss und Tauchbasis.

 

Flug via Manila nach Puerto Princesa

Palawan
Palawan stand eigentlich nicht auf unserer Liste. Wir haben es dann doch gemacht. Wer auf Tourinepp und Party steht, der ist dort bestens aufgehoben, ansonsten reiht sich hier Hässlichkeit an Hässlichkeit. Dennoch gab es ein paar Highlights:

  • Wenn man schon mal hier ist, sollte man eine Stippvisite beim UndergroundRiver in Sabang einlegen.
  • Port Barton – die große Ausnahme auf Palawan. Am A…der Welt, aber wunderschön und so ruhig. Dafür würde es sich lohnen, wieder zu kommen. Einzig und allein das Tauchen war hier ein Reinfall.
  • Tauchen mit dem RocksteadyDiveCenter in Coron. Nicht nur was für Wrack-Taucher (hier gibt es 10 japanische Kriegsschiffe in allen Tiefen zu sehen), sondern auch geile Riffe und den Lake Barrakuda. Nein, 36 Grad unter Wasser brauche ich definitiv nicht!

Anreise:
Wer nach Coron möchte, der kann entweder ab Manila fliegen (wenn die Flieger fliegen) oder ab El Nino sich auf der Schnellfähre schockfrosten lassen. Nur 300 Pesos teurer, dafür aber in 3,5 Stunden statt 8 Stunden am Ziel.

 

Flug von Coron nach Manila

Manila
Nachdem 2 Tage aus Coron kein Wegkommen war, blieben für Manila nur ca. 6 Stunden über. Vielleicht vorschnell entschieden, aber die 6 Stunden haben auch gereicht. Die Intramuros und den Rizal Park haben wir gesehen. Und der Lärm der Stadt war auch im 34 Stock noch spürbar.

In Summe:
Ich habe mich verliebt. In ein wunderschönes sauberes !!! Land. In freundliche Menschen. In die Farbe des Meeres. In das Quiecken der Geckos…
Wir kommen wieder! Ganz bestimmt.

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